18. Jahrhundert: Blütezeit und Weltruhm

In den Anfängen orientierte man sich noch stark an der europäischen Gold- und Silberschmiedekunst sowie an den ostasiatischen Vorbildern. 1720 kam Johann Gregorius Höroldt nach Meißen. Er gilt als Erfinder der ersten hitzebeständigen Schmelzfarben und begründete mit seinen Dekorschöpfungen die europäische Porzellanmalerei.

Das 18. Jahrhundert ist die Blütezeit der Meissener Porzellankunst. Johann Friedrich Böttger, Hofgoldschmied Johann Jacob Irminger, Johann Gregorius Höroldt und der Bildhauer Johann Joachim Kaendler verhalfen der Manufaktur durch ihre virtuose Porzellangestaltung und Porzellanmalerei zu Weltruhm.