Jagd

Ohne Frage gehörte die Jagd zu den großen Leidenschaften von August III., Sohn von Manufakturgründer August dem Starken: Er soll mindestens jeden zweiten Tag auf Pirsch gegangen sein.

Nach französischem Vorbild hatten die Parforce-Jagden – Hunderte von Hunden jagten und erlegten das Wild, die Jäger ritten hinterher und versetzten dem Wild den Todesstoß – im Barock Hochkonjunktur. Zeugnis davon legen Jagdschlösser, zahlreiche Jagdtrophäen und natürlich auch die Porzellansammlung August des Starken ab. Vasen, Geschirr oder Pokale, verziert mit Tier- und Jagd-Motiven gehörten zur Einrichtung eines königlichen Jagdschlosses.

Um 1722, schon kurz nach ihrer Gründung, wurden deshalb Jagddekore ins Repertoire der Meissener Manufaktur aufgenommen. Und bis heute ist die Jagd für die Meissener Manufakturisten eine große Leidenschaft, wie auch die modernen Jagdleuchter von Jörg Danielczyk zeigen.

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